23.03.2026

Das war die Leipziger Buchmesse 2026!

Ein bisschen Gastland bleibt man ja immer: Norwegen konnte seine Literatur erneut breit in Leipzig präsentieren und stieß wie im letzten Jahr auf großes Publikumsinteresse.

Das NORLA-Team und das Team der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin. V.l.: Else Kveinen, Ellen T. Hogsnes, Andrine Pollen, Margit Walsø, Karla Kabot, Johanne Flaten Lindefjeld, Rüdiger Alms. Foto: NORLA

Nach dem Gastlandauftritt Norwegens im vergangenen Jahr konnte NORLA auch 2026 an die große Sichtbarkeit in Leipzig anknüpfen: Mit insgesamt 13 Autorinnen und Autoren war Norwegen auf der Leipziger Buchmesse sowie an zahlreichen Veranstaltungsorten in der Stadt präsent – darunter die Grieg-Begegnungsstätte, die Schaubühne Lindenfels, Werk 2 und „Wolle von der Scholle“.

Norwegische Literaturnacht in der Schaubühne Lindenfels. Foto: NORLA

Publikumsmagneten wie Erika Fatland und Trude Teige stellten ihre neu ins Deutsche übersetzten Bücher vor. Gleichzeitig bereicherten neue Stimmen wie Bibi Fatima Mussavi und Maria Navarro Skaranger das Programm, während etablierte Autorinnen und Autoren wie Frode Grytten, Kathrine Nedrejord, Brit Bildøen, Line Baugstø und Ørjan N. Karlsson für literarische Vielfalt sorgten.

Norwegens Stand auf der Leipziger Buchmesse. Foto: NORLA

Thematisch spannte sich der Bogen von Norwegens einziger Literaturnobelpreisträgerin Sigrid Undset über die große norwegische Leidenschaft fürs Stricken (mit Ebba Drolshagen) bis hin zu kindgerechten Annäherungen an den Urknall mit Reidar Müller und Sigbjørn Lilleeng.

Publikum am norwegischen Stand auf der Leipziger Buchmesse. Foto: NORLA

Insgesamt bot das Programm ein vielseitiges Bild der norwegischen Gegenwartsliteratur und stieß erneut auf großes Publikumsinteresse. NORLA blickt bereits mit Vorfreude auf den nächsten Bücherfrühling in Leipzig!